Gasdiffusionselektroden (GDEs) für CO₂- und CO-Elektrolyse entstehen wie Brennstoffzellen-Katalysatorschichten: eine niedrigviskose Alkohol-Tinte mit Katalysator und Ionomer wird auf die mikroporöse Schicht einer Gasdiffusionslage gesprüht. Die Herausforderung liegt nicht in der Chemie, sondern im Beschichtungsprozess – hydrophobe Substrate, enge Beladungstoleranzen (0,5–2 mg/cm²) und die Balance zwischen Verlaufen und Fluten.
Die Ultraschallzerstäubung bei 120 kHz liefert dafür das feinste Tropfenspektrum im MicroSpray-Programm: geringer Impuls, keine verstopfungsanfällige Druckdüse, präzise Massendosierung über die Flussrate.
| Parameter | Startbereich |
|---|---|
| Tinte | ca. 5 mg/mL Feststoff in Ethanol/2-Propanol, geringer Ionomeranteil |
| Flussrate | 0,05–0,20 mL/min |
| Substrattemperatur | 55–65 °C |
| Abstand | 30–60 mm |
| Verfahrgeschwindigkeit | 25–75 mm/s, 50–70 % Überlappung, alternierende Bahnen |
Für µm-Agglomerate oder höhere Feststoffanteile (typisch bei Ni-N-C-Dispersionen) empfehlen wir den Einstieg mit der 60-kHz-Düse.
Ein ausführliches technisches Whitepaper (englisch) mit Tintenformulierungen, Beladungsrechnung und Literatur steht auf der englischen Anwendungsseite zum Download bereit.